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Bergen aus dem Gefahrenbereich Wegziehen Eine der einfachsten Bergemethoden für Verunglückte, die am Boden liegen, ist das Wegziehen. Beide Arme des Verletzten werden überkreuzt und sein Kopf darauf gelagert. Unter leichtem Anheben des Oberkörpers –so wenig wie möglich, um die Wirbelsäule einschließlich Halswirbelsäule zu schonen- kann so der Patient so weit wie nötig transportiert werden. Rautekgriff Sind nach einem Verkehrsunfall eine oder mehrere Personen aus einem Fahrzeug zu bergen, ermöglicht der nach seinem Erfinder benannte Rautekgriff ein rasches Aufnehmen und Transportieren des Verletzten über kurze Distanzen. Vor allem für bewusstlose und/oder sehr schwere Patienten bewährt sich seine Anwendung, die von einem oder zwei Helfer durchgeführt werden kann: * nach dem Öffnen der Fahrzeugtür, Kontaktaufnahme und Bewusstseinskontrolle des Verletzten wird gegebenenfalls ein noch laufender Motor abgestellt. Stabile Seitenlage als lebensrettende Sofortmaßnahme Nun muss vom Ersthelfer (wenn alleine am Notfallort) der Notruf durchgeführt werden. Zu beachten ist, das eine Bewusstlosigkeit jederzeit in den Zustand des Atem-Kreislauf-Stillstands übergehen kann – daher muss die Atmung jede Minute kontrolliert werden: max. 10 Sekunden lang Sehen, Hören, Fühlen, der Patient bleibt dabei in der stabilen Seitenlage. Minuten entscheiden über Leben und Tod – dass Ersthelfer Lebensretter sind, ist keine Übertreibung, sondern Tatsache: In Österreich sterben pro Jahr 15.000 Menschen an plötzlichem Herztod, das sind zehnmal mehr Menschen als bei Verkehrsunfällen (2006 – 720 Verkehrstote) www.kfv.at (Unfalldatenbank) ums Leben kommen. In den meisten Fällen könnten durch sofortiges Handeln von gut ausgebildeten Ersthelfern die Betroffenen überleben. Doch die Realität sieht anders aus: Drei (28 %) von zehn Österreichern trauen sich zu, im Notfall sofort zu handeln, 33 % sagen eher doch. 64 % der österreichischen Bevölkerung haben irgendwann einen Erste Hilfe Kurs besucht www.erstehilfe.at. Die neue erste Hilfe soll durch ihre Einfachheit dazu beitragen, dass dies anders wird. Schnelle Erste Hilfe Nach dem Stellen der Notfalldiagnose Atem-Kreislaufstillstand muss der Ersthelfer (wenn alleine) den Notruf durchführen und sofort mit Herzdruckmassage und Beatmung (Verhältnis 30 HDM : 2 Beatmungen) beginnen. Der Notruf vor Beginn der Maßnahme ist deshalb abzusetzen, damit durch den Rettungs- bzw. Notarztdienst ein Defibrillator zum Notfallort gebracht wird. Nachdem der Brustkorb des Patienten freigemacht wurde, wird mit 30 Herzdruckmassagen (HDM) begonnen. Der Druckpunkt befindet sich in der Mitte des Brustkorbes, welcher mit durchgestreckten Armen 4 bis 5 cm tief eingedrückt wird. Eine effiziente HDM erfordert eine Frequenz von mindestens 100 Massagen pro Minute, bei der der Notfallpatient unbedingt auf einer harten Unterlage wie zum Beispiel auf dem Fußboden liegen muss. Es ist sinnvoll und für eine effiziente HDM und B maßgeblich, dass sich die Ersthelfer abwechseln. Die Grundintention einer erfolgreichen Reanimation liegt darin, dass die Herzdruckmassagen so wenig wie möglich unterbrochen werden. Beatmung Die anschließenden 2 Beatmungen können beim Erwachsenen sowohl Mund-zu-Mund als auch Mund-zu-Nase durchgeführt werden: 1. Beatmungsfolie über Mund und Nase des Patienten legen Bei der Beatmung muss auf die exakte Überstreckung des Kopfes geachtet werden, sobald sich der Brustkorb hebt und senkt ist von einer optimalen Beatmung zu sprechen. Herzdruckmassage und Beatmung werden so lange durchgeführt, bis * Der Patient wieder eine normale Atmung hat Ist der Verletzte eingeklemmt ist, bleibt dem Ersthelfer nur die Möglichkeit der Absicherung und Verständigung von Spezialkräften mittels Notruf. Mit den nachfolgend gezeigten Techniken können Patienten schnell, schonend und ohne Hilfsmittel aus akuten Gefahrensituationen geborgen werden. Personen, die bei Bewußtsein sind, soll stets erklärt werden, welche weiteren Schritte unternommen und diese gegebenfalls mit ihm abgesprochen werden. Starke Blutung Welche Gefahren gibt es? * Infektionsgefahr Lebensrettende Sofortmaßnahmen Schockbekämpfung! |
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